Ablauf

Ablauf

ABLAUFPLAN [UPDATED 26.07.2011]

Veröffentlicht am 4. Juni 2011 in AblaufKeine Kommentare

 

Ruhezeiten:
Informationen:
Arbeit, Arbeit:
Alles andere:

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Uhrzeit Sa, 30.07. So, 31.07. Mo. 01.08.
7:00 – 8:30Uhr Aufstehen /
Frühstück
Aufstehen /
Frühstück
9:00 – 12:30Uhr Anreise Arbeitsprojekte Arbeitsprojekte
12:30 – 15:00Uhr Anreise / Mittag Mittag /
Chillen / AGs
Mittag /
Chillen / AGs
15:00 – 18:00Uhr Führung durchs
Lager
Infoveranstaltung
“Abriss Brb Nazistrukturen”
mit der AFA Westhavelland
Infoveranstaltung “Revolten Rückblick 2010″mit der SDAJ
18:00 – 19:00Uhr Abendbrot Abendbrot Abendbrot
19:00 – 20:30Uhr Plenum Plenum Plenum
ab 20:30Uhr Filmabend “AntiFa-Warm-Up” Filmabend “Nazistrukturen” Filmabend “Soziale Kämpfe”
ab 22:00Uhr Abendgestaltung Abendgestaltung Abendgestaltung

 

Uhrzeit Di, 02.08. Mi, 03.08. Do. 04.08.
7:00 – 8:30Uhr Aufstehen /
Frühstück
Aufstehen /
Frühstück
Aufstehen /
Frühstück
9:00 – 12:30Uhr Arbeitsprojekte Arbeitsprojekte Arbeitsprojekte
12:30 – 15:00Uhr Mittag /
Chillen / AGs
Mittag /
Chillen / AGs
Mittag /
Chillen / AGs
15:00 – 18:00Uhr Vorstellung der Lagergemeinschaft Ravensbrück mit Vera Dehle-Thälmann und Jeanine Bochat Infoveranstaltung
“Entschädigung & Zwangsarbeit”
 mitThomas Kuczynski
Zeitzeugin:
Esther Bejarano
18:00 – 19:00Uhr Abendbrot Abendbrot Abendbrot
19:00 – 20:30Uhr Plenum Plenum Plenum
ab 20:30Uhr Filmabend “Zwangsarbeit” Filmabend “Antikapitalismus” Filmabend “Zeitzeugen und Geschichte”
ab 22:00Uhr Abendgestaltung Abendgestaltung Abendgestaltung

 

Uhrzeit Fr, 05.08. Sa, 06.08.
7:00 – 8:30Uhr Später Aufstehen /
Frühstück
Später Aufstehen /
Frühstück
9:00 – 12:30Uhr Vorbereitungen
Aktionstag
Abreise
12:30 – 15:00Uhr Aktionstag Abreise
15:00 – 18:00Uhr Aktionstag
18:00 – 19:00Uhr Abendbrot
19:00 – 20:30Uhr Abschluss- Plenum
ab 20:30Uhr Feiern
ab 22:00Uhr Weiterfeiern

Die beiden Sprecherinnen der Lagergemeinschaft Ravensbrück /
Freundeskreis e.V.,Vera Dehle-Thälmann und Jeanine Bochat sind zu Gast
auf unserem Workcamp.

Die Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V. gründete sich
1993 und vereinte damit die ehemalige Lagergemeinschaften Ravensbrück
aus Ost und West in denen sich ehemalige Häftlinge bald nach ihre
Befreiung zusammenfanden. Gleichzeitig mit der Vereinsgründung öffnete
sie sich für eine jüngere Generation, die alles tun will, das
Vermächtnis der Opfer der Frauenkonzentrationslager zu wahren, die
ehemaligen Frauenkonzentrationslager als Mahn- und Gedenkstätten zu
erhalten und in diesen Institutionen mitzuarbeiten. Die beiden
Sprecherinnen wollen die Arbeit der Lagergemeinschaft vorstellen und
über ihre Erfahrungen berichten. Beide sind Enkelinnen von Überlebenden
des KZ Ravensbrück.

Vera Dehle-Thälmann ist eine Enkelin von Rosa und Ernst Thälmann. Rosa
Thälmann war vom September 1944 Häftling im KZ Ravensbrück und gebar
dort Veras Mutter. Ihr Großvater Ernst Thälmann, war Vorsitzender der
KPD. Er wurde im August 1944 im KZ Buchenwald ermordet.

Jeanine Bochat ist Enkelin von Erna Lugebiel. Sie war ebenfalls
Widerstandkämpferin und Ravensbrückerin von 1944 bis zur Befreiung des
Lagers.

FILM-THEMEN-ABENDE

Veröffentlicht am 4. März 2011 in AblaufKeine Kommentare

Wird nachgereicht

Inhalt wird nachgereicht

»Den ehemaligen Sklavenarbeitern steht zumindest der bis heute nicht ausbezahlte Arbeitslohn zu.«

Vor zehn Jahren wurde ein juristischer Schlußstrich unter das Thema
Zwangsarbeit gezogen und damit die erregte Debatte zu den
Entschädigungszahlungen an die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland
verschleppten Zwangsarbeitskräfte beendet. Thomas Kuczynski war an der
Debatte insofern beteiligt, als er damals in einem Gutachten
nachgewiesen hatte, was den ehemaligen Zwangsarbeitskräften vorenthalten worden war und was ihnen dementsprechend als Entschädigung zustünde. In dem Gutachten wurde nachgewiesen, daß den ehemaligen Zwangsarbeitskräften Löhne in Höhe von über sechzehn Milliarden Reichsmark vorenthalten worden waren, also umgerechnet rund 180 Milliarden D-Mark bzw. heutzutage 90 Milliarden Euro. Von der deutschen Wirtschaft und der deutschen Regierung gezahlt wurden aber schließlich nur etwas mehr als acht Milliarden. Warum?

Diskussion mit Thomas Kuczynski zur Zwangsarbeit im Hitlerfaschismus und die Ausseinandersetzung über Entschädigungszahlungen der deutschen Wirtschaft.

Thomas Kuczynski (* 1944 in London) ist ein deutscher Statistiker und Ökonom, der vor allem mit seiner Studie über Entschädigungsansprüche für Zwangsarbeit im Dritten Reich bekannt geworden ist. Er studierte von 1963 bis 1968 Statistik an der Hochschule für Ökonomie, Berlin-Karlshorst, promovierte 1972 über das Ende der Weltwirtschaftskrise in Deutschland (1932/33). Von 1972 bis 1991 arbeitete er am Institut für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und war von 1988 bis 1991 dessen letzter Direktor. Seither arbeitet er als freier Publizist.