3. Tagesbericht – Sonne, doppelt Workshops & Neuankömmlinge (Montag, 22.07.2013)

Am dritten Tag unseres Camps wurde wieder produktiv gearbeitet und obwohl die Erschöpfung uns anzusehen war, gingen wir motiviert an die Arbeit. Die hohen Temperaturen plagten uns, so folgten wir dem Schatten und es konnte am Zugangsweg konnte weiter gearbeitet werden und die Gruppe am Gleis schaffte es, drei Gleisbetten des Vorjahres aufzufrischen und ein unberührtes, neues fertigzustellen. Zur Erfrischung sprangen danach einige in den See.

 

Heute bekamen wir Support von ein paar Nachzüglern, die mit dem Fahrrad angereist waren. Diese kamen aber leider nicht mehr in den Genuss der zwei Infoveranstaltungen, die optional besucht werden konnten. Zur Wahl standen die Themen „Siemens in Ravensbrück“ und „Beziehungen zwischen den Häftlingen und deren Widerstand im KZ“, die in der neuen Ausstellung stattfand. In beiden Thematiken konnten wir uns die Informationen selbständig erarbeiten und uns anschließend austauschen.

Zum Abendessen erreichten uns vier Neuankömmlinge, die die Anreise per Fahrrad unternommen hatten und uns die nächsten Tage unterstützen werden.

 

Im Plenum, welches draußen und in etwas größerer Runde stattfand, wurde mit vorsichtigem Optimismus angedeutet, dass der Weg zu den Schienen im Siemenslager in absehbarer Zeit fertig werden könnte. Dies löste große Freude aus und es wurde gemeinsam beschlossen, den Abend mit guter Musik und in lockerer Atmosphäre zu verbringen. Dabei sollten wir es aber ruhig angehen lassen, denn schließlich müssen wir morgen wieder frisch ans Werk.

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