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Tagesbericht vom 4. Tag – Mittwoch, 18.07.2012

Obwohl sich das mit(t)wöchige Motivationstief durchaus bemerkbar machte, ging es (ausnahmsweise einmal) mit organisiertem Vorgehen los. Im Gegensatz zu den Vortagen wurde das bereits vorhandene und nun endlich verfügbare, neue Werkzeug den einzelnen Projekten gemäß auf die Schubkarren verteilt. Vermieden wurde so das ewige Hin- und Herlaufen, das sich folgendermaßen darstellt: oftmals sucht man ein Werkzeug und findet es erst dann, nachdem die suchende Person von den Gleisen zum Weg und zu den Fundamenten geschickt wurde, um dort zu erfahren, dass er doch an dem Baum „gleich da vorne“ lehnt.

Mit ausreichend Fugenkratzern und voll einsatzfähigen Schubkarren war es der Mauer-AG gelungen sowohl den Weg an der kompletten Vorderfront freizulegen, als auch einen gut begehbaren Zugang vom Hauptweg zu schaffen.
 

Das Team an den Gleisen säuberte weitere zehn Gleisabschnitte und begann mit der Freilegung einer der historischen Rampen über welche die Häftlinge aus den Zügen in die Lager geführt und die  Güterwagen ein- und ausgeladen wurden. In der Umgebung der Schienen fuhren zwei unserer (Amateur-)Holzfäller fort, Sträucher, Büsche und kleinere Bäume zu fällen, um einem weiteren Verfall von Gebäuden und Wegen vorzubeugen. Der Weg wurde sogar schon bis Ende des Reitstalls freigelegt.

 

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